Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.11.2002
George Herbert (1593-1633), gehörte zum Kreis der elisabethanischen Poeten, die wegen ihrer phantasievollen und paradoxen Sprache "metaphysics" genannt wurden, und verstand sich besonders auf das Spiel mit Sprachformen. Trotzdem ist er laut dem Rezensenten Rüdiger Görner "im Deutschen so gut wie unbekannt". Görner hat die Nachbildungen des Übersetzers Wolfgang Kaußen gelesen und meint, "es ließen sich mit Gewinn viele zitieren, denn diese Nachformungen können begeistern". Kaußen habe in seiner Übertragung der wichtigsten Gedichte aus der Sammlung "The Temple" bis in den Rhythmus und den Reim hinein eine kongeniale Version von Herberts Arbeiten geschaffen. Damit macht der Übersetzer den Dichter laut Görner "zu unserem Zeitgenossen".
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