Vor dem Hintergrund kulturwissenschaftlicher Diskussionen um kulturelle, nationale oder kollektive Traumata diskutiert die Studie von Marcel Hartwig Ästhetik und Erzählmodi von insgesamt elf Hollywoodproduktionen zu beiden Ereignissen. Damit leistet sie einen ebenso instruktiven wie innovativen Beitrag zur Untersuchung des jüngeren Nationenbildungsprozesses in den USA.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.11.2012
Ein bisschen zu viel an Therorie in diesem Buch von Marcel Hartwig führt laut Detlef Junker dazu, dass die Lesbarkeit und Zugänglichkeit des Textes leidet. Laut Junker hätte der Autor nicht gleich sämtliche Theorien zum kulturellen Gedächtnis extensiv darzustellen brauchen, sondern nur seine theoretischen Prämissen. Vielleicht, so mutmaßt Junker wäre dem Leser so besser deutlich geworden, ob die von Hartwig behandelte Feindbildproduktion in amerikanischen Pearl-Harbour-Filmen zur Traumatisierung oder doch eher zur Konsolidierung der amerikanischen Gesellschaft beigetragen hat.
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