Mit zahlreichen Farbfotografien von Boris Potschka. Von Geru, dem ockerfarbenen Erdton, über leuchtendes Safran und Türkis bis hin zum Azuro Oltramarino, dem Blau von jenseits des Meeres, reichen die vielfältigen Farben Indiens, die Boris Potschka auf zahlreichen Reisen eingefangen hat. Begleitet werden seine Bilder von einem Essay Peter Pannkes, der die Bezüge und Botschaften dieses Farbenspektrums entschlüsselt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.06.2000
Seit von Kindern statt Indern die Rede war, fallen vielen Schreibern beim Thema Indien gleich computerkluge "Greencard-Inder" ein, - so auch dem mit "stz" zeichnenden Rezensenten, der mit einer Kurzbesprechung und einem Foto den Bildband vorstellt. "Eine hoffnungsvolle Ahnung" hat ihn befallen angesichts einiger gelassen auf Klappstühlen sitzender Männer in bunten Hemden, aufgenommen aus der Vogelperspektive, dass selbst in den morgendlichen Meetings großer Unternehmen in Deutschland demnächst ein solch ruhiges Kommunizieren herrschen könnte... Ansonsten bietet, so "stz", der Band pastellfarbene Landschaften und Gebäude, buntes Menschengewirr und fremde Gesichter". Ach ehrlich? Gar keine Computer?
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