Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit. Luke ist dreizehn, als seine Mutter stirbt. Sein Vater kann sich das Haus nicht mehr leisten und zieht mit ihm in eine Kleinstadt nach Nordengland. Es beginnt eine schwierige Zeit: Lukes Vater lässt sich gehen, und Luke vermisst seine Mutter jeden Tag mehr. Robert Williams' Roman "Luke und Jon" ist Coming-of-Age-Debüt über eine ungewöhnliche Freundschaft, Verlust und Erwachsenwerden. Prämiert mit dem englischen National Book Tokens Prize, der Buchhändler auszeichnet, die selbst Romane schreiben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.02.2011
Rezensent Daniel Haas ist beeindruckt. Dieser Jugendroman erzählt von einem Jungen, dessen Mutter gestorben ist, der Vater trinkt und verfällt in Depressionen, umziehen muss man dann auch noch. Aber die Essenz dieser Geschichte ist, so Haas, dass man sich wieder aufrappeln und dem Elend, ohne es kleinzureden, etwas entgegensetzen kann, indem man sich zusammenreißt. Dem Vater, Luke und seinem Freund Jon, der seine eigenen Probleme hat, gelingt das mit Hilfe der Kunst. Haas bewundert die Tapferkeit der Helden und den lakonischen Ton, in dem sie beschrieben werden.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…