Aus dem Italienischen von Anja Nattefort. Während ganz Rom 1982 das WM-Endspiel Italien gegen Deutschland verfolgt, wird eine junge Angestellte des Vatikan ermordet. Der draufgängerische Commissario Balistreri nimmt den Fall auf die leichte Schulter. Ein Mörder wird nie gefunden. Über zwanzig Jahre später gibt es erschreckend aktuelle Gründe, um den Fall wieder aufzunehmen. Doch dem Opfer nach so langer Zeit Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, kostet Balistreri einen weit höheren Preis als angenommen.
Im Perlentaucher:
Komposition für dreizehn Windräder
mit diesem Michele Balistreri hat Costantini eine faszinierende Figur geschaffen, die im Laufe der Zeit eine so beruhigende wie traurige Entwicklung genommen: 1982 war Balistreri, Kind italienischer Kolonisten in Libyen, zwar kein faschistischer Schläger mehr wie noch in seiner Jugend, aber ihm steckte noch immer eine rasende Wut auf die Welt, die Politik und die Privilegierten in den Knochen. Thekla Dannenberg in Mord und Ratschlag
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