Carl Hanser Verlag, München 2026
ISBN
9783446288331 Gebunden, 464 Seiten, 28,00
EUR
Klappentext
Mit einem Nachwort von Annett Gröschner. Sebastian Haffners Roman über eine Familie, die sich vor der Freiheit fürchtet. Berlin im Oktober 1926: Die sechzehnjährige Lulli Langfuß will kurze Haare, ausgehen, frei sein. Doch in Lichterfelde schleichen ihr labiler Vater, die herrische Tante Viktoria und eine uralte Großtante in Filzschuhen durchs Haus, träumen vom Kaiser und zeigen der Zeit, "dass sie nichts von ihr wissen wollen". Als Lulli auf einem Tanzfest den zynischen Arvid kennenlernt, beginnt sie offen zu rebellieren und zerreißt damit bald die Fassade einer ganzen Existenz. Sebastian Haffners erster Roman, drei Jahre vor "Abschied" geschrieben und sein letzter freigegebener Roman aus dem Nachlass, ist ein hellsichtiger Gesellschaftsroman. Der Zwanzigjährige macht den Aufbruch und Überschwang der Weimarer Republik ebenso spürbar wie die Schizophrenie einer emotional verkümmerten Generation.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Caroline Blackwood: Das Schicksal von Mary Rose Aus dem Englischen von Claudia Voit. Caroline Blackwood, Erbin des Guinness Vermögens und schillernde Figur der Londoner Bohème, hat aus ihrer Herkunft und ihrem Leben keine… Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…