Vom Zernuen
Tagtigall 15.09.2020 Marcel Beyer hat in seinen neuen Gedichtband "Dämonenräumdienst" erstaunlich viele Namen eingestreut: Elvis Presley, Joseph Beuys, Hildegard Knef, aber auch Coleridge, Klopstock, Mooshammer, Damien Hirst. Er hat den Wahrnehmungswahnsinn, von dem wir leben, in die Gedichte geräumt, "inhaliert" zur Kräftigung der eigenen Atem-, Klang- und Erkenntniswege fremde Dichter, Bilder, Gedanken und Rhythmen. Und eben: Namen. Von Marie Luise Knott
Shida Bazyar: Die Lücken
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